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26.02.2019

Sprachförderung


So lernen Kinder bei uns die deutsche Sprache

In fast jeder Klasse sind Kinder, die nicht mit der deutschen Sprache aufgewachsen sind. Um so bald wie möglich im Unterricht mitzukommen und am Schulleben teilnehmen zu können, haben wir für diese Kinder spezielle Sprachförderstunden eingerichtet. In diesen Stunden stehen in kleinen Gruppen Kinder im Mittelpunkt, deren Wortschatz, Satzbau und andere grammatische Strukturen noch Defizite vorweisen.

Die kleine Gruppe ermöglicht es den Lehrerinnen und Lehrern in Sprechsituationen jedes Kind intensiv zu fördern. Für uns selbstverständliche Satzstrukturen und Wortfelder werden in Rollenspielen und in anderer spielerischer Form eingeübt, so dass die Kinder immer mehr in die Lage versetzt werden, mit anderen zu sprechen und sie zu verstehen. Sobald sich das Kind mehr in der Lage fühlt, mit anderen Kindern zu kommunizieren, wird seine Sprachentwicklung beschleunigt, weil dann jedes Kind automatisch von den anderen lernt.

Sprachförderung soll dem Kind ermöglichen, immer mehr teilzuhaben. Teilzuhaben am Spiel der Kinder auf dem Schulhof und am Unterricht in anderen Fächern. In der Regelklasse mit 20 oder 25 Schülern ziehen sich Kinder mit sprachlichen Defiziten oft zurück. In der Kleingruppe aber blühen viele auf und lernen im „geschützten“ Raum leichter. Hier geht es ruhig zu, die Flut von verschiedensten Informationen ist reduziert, das Kind kann in seinem Tempo üben.

Das Kind kann sich so zunehmend mit anderen Kindern befreunden, sich für Themen interessieren und Talente äußern.

Diese Entwicklung des Kindes zu beobachten und zu begleiten ist aber auch für die Kinder, die sprachlich keine Schwierigkeiten haben, eine wichtige Erfahrung. Es gibt einen Prospekt für das eigene Lernen.

Insofern ist Sprachförderung Integration, Gewaltprävention und Unterstützung des Selbstwertgefühls.


 

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