Bei strahlendem Frühlingswetter machten sich die dritten Klassen auf den Weg zu den Streuobstwiesen – begleitet von Herrn Zinke, unserem erfahrenen Streuobstpädagogen. Schon nach wenigen Schritten gab es viel zu entdecken. Mit geschultem Blick zeigte uns Herr Zinke die zarte Schlüsselblume und erklärte anschaulich, warum sie unter Naturschutz steht.
Für Begeisterung sorgte das Kletten-Labkraut, dessen kleine Häkchen hartnäckig an Kleidung haften blieben. Mutig probierten manche von uns auch das Behaarte Schaumkraut und stellten überrascht fest, dass es angenehm nach Kresse schmeckt. Ganz praktisch wurde es, als wir lernten, dass Spitzwegerich bei Brennnesselstichen helfen kann.
Neben spannenden Erklärungen blieb viel Zeit, die Wiese selbst zu erkunden und Fragen zu stellen. Zum kreativen Abschluss erhielten wir eine Klebekarte und gestaltete ein eigenes Blütenbild mit den gesammelten Schätzen der Streuobstwiese.